Kühn, Totte — Am Ende der Wels

Geburtstagsgeschenke in Buchform kön­nen auch Überraschungstreffer sein, des­we­gen ra­te ich ei­gent­lich kaum je­mand, au­ßer den er­fah­re­nen Fehlschenkern, von Buchgeschenken ab. Eigentlich kann man die Schinken ja auch dann noch ir­gend­wie ver­wurs­ten als Weitergeschenktes oder so.

Am Ende des Wels von Totte Kühn, der auch bei den Monsters of Liedermaching — hier mal ei­ne Kostprobe — singt, ist so ein Schmöker.

Der Erstling ent­hält di­ver­se Erzählungen aus dem Leben ei­nes Musikers, rea­lis­tisch oder er­spon­nen, da greift al­les mal in­ein­an­der. Die Geschichten kom­men aber so ent­spannd und nicht über­am­bi­tio­niert da­her, dass das Lesen im­mer wie­der Freude be­rei­tet. Auch hebt sich das Sprachniveau und der Einfallsreichtum Kühns an­ge­nehm von de­nen vie­ler sei­ner ak­tu­ell deutsch sin­gen­den Kollegen ab.

Dieser Schmöker ein kurz­wei­li­ger, über­ra­schend un­ter­halt­sa­mer Begleiter auf un­se­rem Donnerbalken und er­hält folg­lich von fünf mög­li­chen Klorollen :

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