von der Lippe, Jürgen — Beim Dehnen singe ich Balladen

Jürgen von der Lippes Schmöker ha­ben nicht sel­ten die Eigenschaft, dass sie in der ei­ge­nen Wiedergabe nicht so lus­tig sind, als wenn der Autor selbst sein Werk wie­der­gibt. Dahingehend scheint auch der et­was brä­si­ge Titel die­ses Schinkens zu ver­wei­sen. Allerdings soll­te man sich in die­sem Fall nicht täu­schen las­sen : Der Entertainer un­ter­hält den ge­neig­ten Leser durch­aus gut mit ab­sur­der Situationskomik — wenn auch die Geschichtsenden, von de­nen er an­fangs schreibt, dass sie gut sein müs­sen, reih­nen­wei­se ent­täu­schen.

Auch wenn die Geschichten in vor­ge­tra­ge­ner Form erst ih­ren ei­gent­li­chen Reiz ent­fal­ten — das Hörbuch mit Carolin Kebekus und Jochen Malmsheimer sei an die­ser Stelle wärms­tens empfohlen-, gibt es für die­sen ge­lun­ge­nen, kurz­wei­igen Schmöker von fünf mög­li­chen Klorollen :

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