Wischmeyer, Dietmar und Oliver Welke — Frank Bsirske macht Urlaub auf Krk

… Deutsche Helden pri­vat

, ge­schrie­ben teils von Oliver Welke, teils von Dietmar Wischmeyer, und da­her teils lang­wei­lend un­in­spi­riert und teils un­ter­halt­sam bis höchsta­mü­sant.

Wischmeyer hat die­se Portraitform in der ARD mal vor­ge­führt, un­ge­fähr so funk­tio­nie­ren die gu­ten Portraits, wenn sich auch die Stilmittel ab und an wie­der­ho­len und so­mit dem Leser be­kannt vor­kom­men.

Andererseits ver­steht es Wischmeyer, Prominente an ih­rer Achillesverse, der Eitelkeit, zu tref­fen und sein Publikum mit ei­nem ein­zi­gen Satz in schal­len­des Gelächter zu ver­set­zen. Wie hier bei Gerhard Schröder :

Wenn Schröder mor­gens das Bad ver­lässt, dann ist er si­cher, dass sein Bild im Spiegel noch mi­nu­ten­lang ver­harrt, ehe es er­lischt.

Den meis­ten Spaß mit dem Schmöker hat man, wenn man sich ein­ge­le­sen hat und die Beiträge von Welke er­ken­nen und über­sprin­gen kann. So ist das Buch we­gen halb­wegs wit­zi­gem Inhalt ein pas­sa­bler Begleiter auf un­se­rem Donnerbalken und er­hält folg­lich bei ei­ner Wertung des ei­nen Autors mit zwei und des an­de­ren Autors mit vier von fünf mög­li­chen Klorollen :

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