Zimmermann, Eduard — Auch ich war ein Gauner

Es ist schon ganz in­ter­es­sant zu le­sen, wie Eduard Zimmermann vor dem Zweiten Weltkrieg leb­te und nach dem zwei­ten Weltkrieg ein we­nig rum­gau­ner­te. Aber so schlimm war es dann doch nicht. Dass da­mals viel ge­hehlt wur­de, mach­te be­stimmt vie­le zu Gaunern, die spä­ter da­von ab­lie­ßen. So ganz spek­ta­ku­lär will mir das nicht vor­kom­men.

Dass er da­nach al­ler­dings in hals­bre­che­ri­scher Art und Weise in Frachträumen von Schiffen als blin­der Passagier gen Schweden schip­per­te, beißt sich für mich fast ein we­nig mit sei­nen spä­te­ren Warnungen in Aktenzeichen XY … un­ge­löst vorm Trampen, was et­was bie­der da­her­kam.

Die letz­ten 35 Jahre sei­nes Lebens kom­men viel­leicht gen Ende des Buches et­was kurz, aber man ge­winnt ei­nen gu­ten Einblick in sei­ne Auffassung der Kriminalsendung, die ihn so be­rühmt mach­te. Alles in al­lem ein un­ter­halt­sa­mer Blick in ei­ne jüngst ver­gan­ge­ne Zeit.

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